Warum schalten manche Kinder im Unterricht innerlich ab? Dieser Artikel erklärt, wie Unterforderung entsteht, warum stille Kinder oft übersehen werden und welche typischen Reaktionen Kinder zeigen, wenn ihr Denken im Unterricht nicht gebraucht wird.
Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.
Auf meinem Blog schreibe ich über Hochbegabung, Höchstbegabung und Hochsensibilität – sowie über Wertschätzung, positive Entwicklungen im Schulsystem und neue Wege für Kinder. Wege, die wirklich zu ihnen passen.
Schön, dass du hier bist!
Dieser Raum – mein Blog ebenso wie mein Instagram-Konto – ist entstanden, um hochbegabte und höchstbegabte Kinder, ihre Eltern und auch engagierte Lehrkräfte zu unterstützen.
Denn ich wünsche mir von Herzen, dass es Kindern, Eltern und allen Beteiligten im Bildungssystem besser geht.
Aktuell erleben wir jedoch noch viel zu oft eine andere Realität: Wenn Kinder nicht in das vorgesehene Raster passen, wird es für sie enorm schwierig im Schulsystem.
Für Kinder, die in bestimmten Bereichen mehr Unterstützung brauchen, gibt es zum Glück viele Angebote – sowohl in der Schule als auch außerhalb, etwa durch Förderprogramme oder Nachhilfe. Hier stoßen Eltern in der Regel auf Verständnis.
Doch wenn Kinder „in die andere Richtung“ ausschlagen – wenn sie hochbegabt, höchstbegabt oder hochsensibel sind – sieht die Situation oft ganz anders aus. Die Unterstützung ist gering. Das Verständnis fehlt häufig.
Eltern werden nicht selten so betrachtet, als hätten sie ihre Kinder zur Höchstleistung gedrängt.
Dabei erleben viele von ihnen genau das Gegenteil: Sie sehen, wie ihre Kinder in der Schule Zeit verlieren. Wie sie sich langweilen. Wie sie sich innerlich zurückziehen. Und nicht selten führt genau das zu Underachievement oder sogar zu depressiven Verstimmungen. Betroffene Kinder werden nicht selten aggressiv entweder sich selbst oder den anderen gegenüber. Das ist eine sehr große Gefahr, denn von hier zu einer Falschdiagnose ist es leider nicht weit.
Unsere eigene Geschichte zum Schulstart war so unglaublich, dass ich heute sage:
Hätte mir das jemand vorher erzählt – ich hätte es nicht geglaubt und nie für möglich gehalten, wie undankbar das Schulsystem den extrem schlauen Kids gegenüber manchmal sein kann. Vielleicht schreibe ich mal etwas mehr darüber.
Solche „unglaublichen Geschichten“ sind dennoch die harte Realität für viele Familien.
Es ist Zeit für eine Veränderung, es ist Zeit jeden zu schätzen, wie er oder sie als Schüler ist und ein Umfeld zu schaffen, das es den Schülern ermöglicht sich von dem Standpunkt aus zu entwickeln, wo sie gerade stehen.
Deine Malgorzata
Ein Argument, das man in diesem Zusammenhang oft hört, ist:
„Schule ist doch mehr als nur Stoff.“
Ein wichtiger Gedanke – absolut!
Doch erstaunlicherweise wird dieses Argument fast ausschließlich dann verwendet, wenn es um hochbegabte Kinder geht. Wenn ein Kind unterfordert ist, wenn es intellektuell nicht abgeholt wird, dann scheint dieser Aspekt plötzlich weniger relevant zu sein.
Dabei gilt doch auch hier: Lernen, Entwicklung und Wohlbefinden gehören untrennbar zusammen.
Und genau dafür möchte ich mit diesem Raum sensibilisieren. Dieser Raum, mein Blog als auch das Instagramkonto ist entstanden, um hochbegabte und höchstbegabte Kinder, ihre Eltern und auch engagierte Lehrkräfte zu unterstützen.
Schule ist mehr als Stoff. Aber das „mehr“ kann das Stoff nicht ersetzen oder ausgleichen. Ohne Input können sich die Kinder auf sozialen und emotionalen Ebene nicht gerecht entwickeln.
Ganz ehrlich? Es begann nicht mit einem großen Plan.
Es begann mit einem Impuls.
Ich wollte meine Gedanken teilen.
Ich wollte sichtbar machen, was oft unsichtbar bleibt.
Und ich wollte Eltern erreichen, die sich – so wie ich damals – allein fühlen.
Instagram war dafür perfekt, sofort umsetzbar, ohne Hürden, ohne lange Vorbereitung – einfach anfangen.
Und genau das habe ich getan, ich muss zugeben, nicht ganz ohne Angst, aber mein Bedürfnis, Lösungen zu suchen und darüber zu sprechen, wie unvorbereitet das System für hochbegabte Kinder ist, war stärker.
Von Instagram, LinkedIn Beiträgen zum Blog
Ich habe begonnen zu schreiben.
Über Hochbegabung.
Über Unterforderung.
Über Zweifel, Gespräche mit Schulen, Entscheidungen.
Und dann kam etwas, womit ich so nicht gerechnet habe: Resonanz.
Nachrichten von Eltern. Erfahrungen, die sich ähnelten.
Gedanken, die ich selbst hatte – plötzlich ausgesprochen von anderen.
Und ich habe noch etwas beobachtet: Meine Beiträge wirken nach. Auch wenn ich Pausen mache.
Auch wenn ich nicht regelmäßig poste.
Das Profil wächst weiter. Die Inhalte bleiben relevant. Die Themen sind da.
Das hat mir gezeigt: Das ist kein kurzfristiges Thema, das ist ein echter Bedarf und es braucht mehr Raum – ein Blog.
Statt Unterstützung zu erfahren, geraten die Eltern in eine Endlosschleife sich rechtfertigen zu müssen. Das ist eine sehr harte und unnötige Erfahrung, die dem Kind wenig bringt.
Instagram ist schnell, emotional, direkt. Aber auch begrenzt.
Viele Gedanken lassen sich dort nur anreißen.
Viele Themen verdienen deutlich mehr Tiefe, mehr Kontext, mehr Raum zum Denken.
Gerade wenn es um Hochbegabung geht, reicht ein kurzer Post oft nicht aus. Ich sehe diese Themen immer sehr vernetzt und mag sie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Denn:
Und genau hier hat etwas in mir angefangen zu arbeiten. Ich habe bemerkt, dass ich ein Thema nie auf Instagram erschöpfen kann. Die Storys werden zu lang, Beiträge mit zu viel Text versehen. Mein Wunsch nach Tiefe und Darstellung der vernetzten Themen wuchs.
Hochbegabung ist ein sehr komplexes Thema. Hut ab für alle Eltern, die es erkannt haben und sich dafü einsetzen, dem Kind gleichberechtigte Möglichkeiten zu geben.
Ich habe gemerkt: Ich möchte mehr sagen, Ich möchte Dinge zu Ende denken und aus mehreren Perspektiven beleuchten. Ich möchte Zusammenhänge erklären und dabei auf Augenhöhe bleiben.
Nicht nur Impulse geben –sondern Orientierung. Nicht nur Gefühle teilen –sondern Verständnis schaffen.
Und genau daraus ist die Idee entstanden: Ein Blog.
Die Hochbegabung oder Höchstbegabung ist selten nur „kognitiv“.
Diese Themen gehören für mich zusammen.
Hochbegabung oder Höchstbegabung ist selten nur „kognitiv“. Sie ist oft verbunden mit:
Viele Kinder – und auch Eltern – bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld und genau dafür möchte ich Raum schaffen.
Einen Raum, in dem: komplexe Gedanken Platz haben, Erfahrungen ehrlich geteilt werden, Zusammenhänge verständlich werden und niemand sich erklären oder rechtfertigen muss.
Unabhängig. Tiefer. Ehrlich.
Dieser Blog ist für mich ein bewusster Schritt: Weg von der Begrenzung und hin zu mehr Tiefe. Hier darf ich: länger schreiben, differenzierter denken, Themen von verschiedenen Seiten beleuchten und vor allem: Ich kann Inhalte schaffen, die bleiben. Die man wieder liest, die man teilt, die man vielleicht genau in dem Moment findet, in dem man sie braucht.
Dein hochbegabtes Kind ist nicht anders, es ist wunderbar!
Für Eltern, die spüren:
„Mein Kind ist anders – aber ich kann es noch nicht greifen.“
Für Eltern, die schon wissen:
„Mein Kind ist hochbegabt / höchstbegabt – aber der Weg ist herausfordernd.“
Für Eltern die (noch nicht) realisiert haben welchen Unterschied die Kinder im Schulsystem erleben, wenn sie hochbegabt versus höchstbegabt sind.
Für Familien, die müde sind, sich immer wieder erklären zu müssen.
Für Lehrkräfte, die verstehen und unterstützen wollen. Danke, dass es euch gibt!
Und letztendlich auch für Erwachsene, die sich selbst in diesen Themen wiederfinden.
Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.
Auf meinem Blog schreibe ich über Hochbegabung, Höchstbegabung und Hochsensibilität – sowie über Wertschätzung, positive Entwicklungen im Schulsystem und neue Wege für Kinder. Wege, die wirklich zu ihnen passen.
Schön, dass du hier bist!
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Danke dir!
Wenn du beim Lesen gespürt hast, wie sehr dich diese Situation selbst fordert – wie viel Kraft es dich kostet, zu erklären, zu tragen, stark zu bleiben – dann bist du hier genau richtig.
Denn oft geht es nicht nur um das Kind.
Es geht auch um dich.
Um deine Erschöpfung.
Deine Zweifel.
Dein Gefühl, nicht gehört oder nicht ernst genommen zu werden.
Und genau hier setze ich an.
In meinem 1:1 Coaching und Mentoring begleite ich Eltern hochbegabter, hochsensibler und intensiver Kinder dabei, wieder in ihre eigene Stärke zu kommen.
Klarheit zu gewinnen.
Sicherheit im Handeln zu entwickeln.
Und Wege zu finden, die sich nicht nur für das Kind – sondern auch für dich stimmig anfühlen.
Denn du kannst dein Kind nur dann wirklich tragen, wenn auch du Halt hast. Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Wenn du spürst, dass jetzt der Moment ist, dich selbst wieder zu stärken und einen klaren nächsten Schritt zu gehen, dann lade ich dich herzlich ein zu einem persönlichen 1:1 Coaching oder Mentoring mit mir.
Klarheit statt Zweifel: Du verstehst endlich, warum dein Kind so reagiert – und was es wirklich braucht.
Sicherheit im Handeln: Du lernst, wie du in Schule, Familie und Alltag souverän Entscheidungen triffst.
Mehr Leichtigkeit: Du erlebst, wie sich Konflikte entspannen, wenn du die Dynamiken dahinter erkennst.
Stärkung eurer Beziehung: Du gewinnst neue Wege, dein Kind auf Augenhöhe zu begleiten.
Individuelle Strategien: Keine Standardtipps – alles ist passgenau auf dein Kind und eure Situation ausgerichtet.
Wachstum für dich selbst: Du entwickelst dich als Elternteil weiter und gehst gestärkt aus diesem Prozess hervor.

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