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Warum Lehrer hochbegabte Kinder oft falsch einschätzen – und wie wir das ändern können? Wenn Stärke unsichtbar wird …

Warum Lehrer hochbegabte Kinder oft falsch einschätzen – und wie wir das ändern können? Wenn Stärke unsichtbar wird …

Warum Lehrer hochbegabte Kinder oft falsch einschätzen
Brzeska Malgorzata

Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.

Auf meinem Blog schreibe ich über Hochbegabung, Höchstbegabung und Hochsensibilität – sowie über Wertschätzung, positive Entwicklungen im Schulsystem und neue Wege für Kinder. Wege, die wirklich zu ihnen passen.

Schön, dass du hier bist!

Warum Lehrer hochbegabte Kinder oft falsch einschätzen – und wie wir das ändern können? Wenn Stärke unsichtbar wird …

Viele Eltern hochbegabter Kinder sprechen das Thema nicht aus Bequemlichkeit oder Ehrgeiz an – sondern aus Sorge. Sie sehen, wie ihr Kind im Unterricht still leidet, leiser wird, sich zurückzieht oder ins komplette Gegenteil kippt: überdreht, lacht viel, stört, wirkt „auffällig“. Beide Extreme haben denselben Ursprung: Das Kind sucht einen inneren Rückzugsraum, einen Safe Space, weil der Unterricht keine echte geistige Nahrung bietet.

Zu einfache Aufgaben sind für diese Kinder nicht harmlos – sie sind belastend. Sie führen zu innerer Unruhe, Abschalten, Selbstwertzweifeln und dem Gefühl, am falschen Ort zu sein.

Genau deshalb suchen Eltern das Gespräch mit der Schule:
Nicht um Druck zu machen, sondern um ihr Kind vor dauerhafter Unterforderung zu schützen – und gemeinsam Möglichkeiten zu finden, wie es wieder Freude, Tiefe und Sicherheit im Lernen erleben kann.

Leider zeigt die Erfahrung, dass diese Situation von vielen Lehrkräften noch immer nicht ernst genug genommen wird.

Unterforderung wird häufig unterschätzt, belächelt oder als „Luxusproblem“ behandelt. Doch für die betroffenen Kinder – und ihre Familien – ist es alles andere als harmlos.

Diese Erfahrung blieb auch uns als Familie nicht erspart.
Und wir sind damit nicht allein: Sehr viele Eltern melden sich genau aus diesem Grund bei mir zur Beratung. Sie sehen Tag für Tag, wie viel Schaden eine dauerhaft ungeeignete Lernsituation anrichten kann – wie ihr Kind leiser wird, sich zurückzieht, wütend wird oder langsam innerlich aufgibt.

Gerade deshalb liegt mir dieses Thema so am Herzen.
Ich möchte die Situation aus beiden Perspektiven beleuchten – aus Sicht der Eltern und aus Sicht der Lehrkräfte. Nicht, um Schuld zu zuweisen, sondern um Verständnis zu schaffen, Transparenz möglich zu machen und Wege zu finden, wie Schulen diese Kinder besser erreichen können.

Denn jedes nicht erkannte Potenzial, jeder verlorene Funke, jede zu spät gesetzte Förderung ist ein Verlust – für das Kind, die Klasse und letztlich auch für die Schule selbst.
Es ist Zeit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, damit Potenziale nicht weiter verloren gehen, sondern endlich gesehen werden.

Ich wünsche Ihnen eine gewinnbringende Lektüre und viel Erfolg dabei, die nächsten Schritte klar und konstruktiv zu gehen.

Dr. Małgorzata Brzeska

Starkes Kind

Es gibt eine Situation, die viele Eltern hochbegabter Kinder nur zu gut kennen und sie erleben sie oft immer und immer wieder. Ihr Kind ist nachweislich extrem stark in einem Fach, zum Beispiel Mathematik. Zu Hause löst es komplexe Aufgaben, stellt überraschende Fragen, denkt logisch, weit und schnell. Vielleicht zeigt es sogar Fähigkeiten, die deutlich über das Klassenniveau hinausgehen.

Doch im Unterricht sieht niemand davon etwas.
Das Kind wirkt unbeteiligt, träumt weg, kritzelt, liegt halb unter dem Tisch oder erledigt Aufgaben nur halbherzig. Und weil diese sichtbare Leistung fehlt, entsteht bei vielen Lehrkräften automatisch ein Zweifel:

„Kann das Kind wirklich so viel, wie die Eltern sagen?“

Statt Förderung, statt zusätzlicher Impulse oder eines Blicks auf mögliche Unterforderung kommt dann häufig dieselbe, fast reflexhafte Frage:

„Aber… macht es Ihrem Kind denn überhaupt Spaß?“

Für viele Eltern fühlt sich genau diese Frage wie ein Schlag in die falsche Richtung an.
Sie wissen, dass ihr Kind das Fach liebt. Sie wissen, wie begeistert es sein kann, wenn es sich wirklich mit anspruchsvollen Inhalten auseinandersetzt. Aber im Schulalltag, in diesem engen Korsett aus Wiederholungen, langsamem Tempo und fehlender kognitiver Herausforderung – natürlich macht es da im Moment keinen Spaß.

Doch wie erklärt man das, ohne dass es wie Rechtfertigung klingt?
Wie macht man deutlich, dass der fehlende Spaß nicht das Problem ist, sondern ein Symptom?

Denn:

  • Es liegt nicht daran, dass Mathematik für das Kind uninteressant wäre.

  • Es liegt nicht daran, dass die Eltern sich „irren“.

  • Es liegt nicht daran, dass das Kind keine Motivation hätte.

Sondern es liegt daran, dass das schulische Setting die Freude systematisch verhindert.

Ein hochbegabtes Kind, das geistig auf Entdeckung eingestellt ist, wird in einem Umfeld, in dem ständig Wiederholungen stattfinden, in dem Neues rar ist und in dem sein enormes Tempo ausgebremst wird, irgendwann aufgeben. Nicht aus Trotz. Nicht aus Faulheit. Sondern aus Selbstschutz.

Viele dieser Kinder brennen für ein Fach – aber Feuer braucht Nahrung.

Und genau diese Nahrung fehlt ihnen im Unterricht.

Deshalb ist die Frage „Macht es Ihrem Kind Spaß?“ für Eltern so schwer zu beantworten.
Weil sie zwei Realitäten miteinander vereint, die nichts miteinander zu tun haben:

  • Die Realität zu Hause, wo das Kind aufblüht, fragt, denkt, leuchtet.

  • Die Realität in der Schule, wo die Bedingungen so wenig passen, dass das Kind innerlich abschaltet.

Das Problem liegt also nicht in der fehlenden Freude.
Das Problem liegt darin, dass die schulische Umgebung keine Freude für dieses Kind zulässt.

Und genau das darf man Lehrkräften erklären – ruhig, klar und ohne Vorwurf:
Nicht das Kind oder die Eltern verursachen die fehlende Freude. Auch nicht die Lehrkraft. 
Sondern das Setting verhindert das, was eigentlich da wäre: Begeisterung, Kompetenz und echtes Lernen.

Eine Frage, die aus Sicht vieler Lehrkräfte logisch erscheint – aber gleichzeitig den Kern der Problems verfehlt. Denn natürlich macht es vielen dieser Kinder in diesem Moment keinen Spaß.
Aber nicht, weil Mathematik die nicht begeistert.
Sondern weil das schulische Setting ihnen den Zugang zur Freude systematisch nimmt.

Warum starke Kinder oft „nichts zeigen“?

Hochbegabte und besonders begabte Kinder funktionieren anders. Sie denken schneller, springen komplexer, verknüpfen intuitiver.
Doch in einem Setting, das auf Wiederholung, Verlangsamung und Gleichschritt ausgerichtet ist, passiert etwas Entscheidendes:

1. Wiederholungen bremsen das Denken aus

Was für andere Kinder nötig ist, wird für ein hochbegabtes Kind zur mentalen Bremse. Zu viel Wiederholung führt nicht zu besserem Verständnis – sondern zu innerer Abschaltung.

2. Unterforderung fühlt sich wie ein Fehler im System an

Viele Kinder erleben die Diskrepanz zwischen ihrem inneren Können und den äußeren Anforderungen als absurd. Warum sollten sie zehn Aufgaben rechnen, wenn sie nach einer alles verstanden haben?

3. Die Energie geht nach innen – nicht nach außen

Viele dieser Kinder ziehen sich zurück, liegen auf den Tischen, starren aus dem Fenster, kritzeln – alles Strategien, um mit einem Umfeld zurechtzukommen, das nicht für sie gemacht ist.

4. Leistung entsteht nur, wenn man gefordert ist

Ein Kind zeigt seine Stärke nicht, wenn ihm langweilig ist.
Genau wie ein Erwachsener in einem Job ohne Herausforderungen nicht glänzen wird.
Leistung entsteht aus Begegnung mit echter kognitiver Nahrung.

Viele dieser Kinder ziehen sich zurück, liegen auf den Tischen, starren aus dem Fenster, kritzeln – alles Strategien, um mit einem Umfeld zurechtzukommen, das nicht für sie gemacht ist.

Warum der Vorwurf an die Eltern ins Leere geht …

Viele Eltern hören in solchen Momenten Sätze wie:

  • „Zu Hause muss es Spaß machen, damit wir hier etwas aufbauen können.“
    „Machen Sie zufälligerweise nicht zu viel Druck zu Hause?“

  • „Vielleicht überschätzen Sie Ihr Kind?“

  • „Er/Sie zeigt es aber nicht im Unterricht.“

Doch diese Perspektive lässt etwas Wesentliches außen vor:

👉 Das Problem ist nicht der fehlende Spaß oder Druck zu Hause – es ist das fehlende passende Setting in der Schule.
👉 Ein Kind kann hochmotiviert sein – und gleichzeitig im Unterricht aussteigen.
👉 Was Lehrkräfte sehen, ist nicht das Können, sondern die Reaktion auf Unterforderung.

Viele Eltern erleben diesen Widerspruch schmerzhaft:
Ihr Kind blüht zu Hause auf, stellt Fragen, denkt groß und komplex – und im Klassenzimmer wirkt es wie „nicht bei der Sache“.

Ein Kind kann hochmotiviert sein – und gleichzeitig im Unterricht aussteigen.

Viele Methoden, die begabte Kinder wirklich unterstützen, helfen letztlich allen Kindern.

Wie ich Lehrkräften den Perspektivwechsel erkläre

Ich habe eine Formulierung entwickelt, die Türen öffnet, statt Fronten aufzubauen. Vielleicht hilft sie auch dir:

„Mein Kind brennt für das Fach – aber Feuer braucht Sauerstoff.
Momentan bekommt es im Unterricht keinen.
Wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass es herausgefordert wird, entsteht die Freude, die Sie sehen möchten. Aber Freude entsteht nach der Herausforderung, nicht davor.“

Damit nimmst du Lehrkräfte mit, ohne sie anzugreifen.

Weitere Sätze, die wirken:

  • „Erst Herausforderung – dann Motivation. Nicht andersherum.“

  • „Was Sie als Desinteresse wahrnehmen, ist eine Reaktion auf Unterforderung, nicht mangelnde Begabung.“

  • „Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Aufgaben sein/ihr Denken aktivieren – dann wird die Leistung sichtbar.“

  • „Mein Kind zeigt zu Hause klare Kompetenz – ich wünsche mir, dass wir die Rahmenbedingungen schaffen, damit es diese auch hier zeigen kann.“

Was sich Lehrkräfte oft nicht bewusst machen

Viele Lehrkräfte möchten ihren Schülerinnen und Schülern wirklich helfen – sie möchten fördern, unterstützen und Potenzial entfalten. Doch häufig fehlt ihnen schlicht das notwendige Wissen, weil das System ihnen nur begrenzte Weiterbildung zu Themen wie Hochbegabung, Underachievement, asynchroner Entwicklung oder nicht-linearen Lernprofilen anbietet. Sie stehen täglich vor sehr heterogenen Lerngruppen, sollen allen gerecht werden und greifen dann oft auf die Erklärungsmodelle zurück, die ihnen zur Verfügung stehen.

Was sie sehen, ist meist Folgendes:
Ein Kind arbeitet nicht, wirkt unbeteiligt oder schaltet innerlich ab → also entsteht der Eindruck, das Kind sei unmotiviert, desinteressiert oder bringe von zu Hause zu wenig Unterstützung mit. In diesem Denkmuster scheint die Ursache eher im Umfeld oder im vermeintlich fehlenden Engagement des Kindes zu liegen.

Was sie jedoch häufig nicht sehen, ist:
Dieses Kind tickt anders. Es denkt schneller, komplexer, vernetzter – und deshalb funktioniert es nicht im Gleichschritt mit der Klassendynamik. Nicht, weil es nicht will. Sondern weil es aufgrund seiner besonderen Denk- und Wahrnehmungsweise oft gar nicht kann.

Wenn ein hochbegabtes oder weit entwickeltes Kind nicht in die vorgegebene Struktur passt, wird die Situation eher als Überforderung interpretiert: „Das Kind kommt nicht mit.“ Dass in Wirklichkeit eine massive Unterforderung die Ursache sein könnte – intellektuell, emotional oder im Tempo – wird viel zu selten in Betracht gezogen. Und genau hier entsteht die Diskrepanz, die für das Kind so belastend sein kann.

Worum es wirklich geht – Zusammenfassung

Das Ziel ist nicht, Lehrkräfte zu kritisieren oder ihre Arbeit infrage zu stellen.
Im Gegenteil: Viele von ihnen leisten jeden Tag Beeindruckendes – oft unter schwierigen Bedingungen, mit begrenzten Ressourcen und in ständig wachsenden Erwartungshaltungen. Die Absicht dieses Textes ist deshalb nicht, Defizite zu betonen, sondern die Aufmerksamkeit genau dorthin zu lenken, wo Veränderung möglich ist und wo sie unmittelbar positive Wirkung entfalten kann.

Es geht darum, Perspektiven zu öffnen – nicht Vorwürfe zu machen.
Es geht darum, gemeinsam besser hinzusehen – nicht Schuld zu zuweisen.
Und es geht darum, die Bedingungen zu schaffen, unter denen hochbegabte und weit entwickelte Kinder wirklich gedeihen können.

Dafür braucht es vor allem:

Mehr kognitive Aktivierung:
Kinder, die weit vorausdenken, brauchen Aufgaben, die ihr Denken fordern, nicht bremsen. Kognitive Aktivierung ist kein „Nice to have“, sondern ein zentrales Element, damit diese Kinder überhaupt in den Lernmodus zurückfinden.

Weniger Wiederholung:
Ständige Wiederholungen, ritualisierte Übungsphasen und langsame Progression wirken für viele dieser Kinder wie ein gedankliches Stoppschild. Weniger repetitives Lernen und mehr inhaltliche Tiefe würde ihnen erlauben, ihre Fähigkeiten konstruktiv einzusetzen.

Mut zur Akzeleration:
Viele Schulen scheuen den Schritt, ein Kind tatsächlich schneller lernen zu lassen, als es der Jahrgang vorsieht. Doch für manche Kinder ist genau das der Schlüssel: ein höheres Tempo, ein Level-Up, ein echter Entwicklungssprung, der sie wieder mit sich selbst verbindet.

Offenheit für individuelle Lernwege:
Nicht jedes Talent entfaltet sich im klassischen Lehrplan und schon gar nicht im Gleichschritt. Flexible Wege – sei es durch Projektarbeit, Vertiefungsthemen, Lernateliers oder niveauangepasste Aufgaben – eröffnen Chancen, ohne den Klassenverband zu destabilisieren.

Zusammenarbeit statt Schuldzuweisung:
Eltern und Lehrkräfte sind keine Gegenspieler. Beide wollen, dass das Kind erfolgreich ist und sich wohlfühlt. Wie viel leichter und wirksamer wäre es, wenn beide Seiten sich gegenseitig als Experten wahrnehmen würden – die Eltern für ihr Kind, die Lehrkraft für den Lernkontext.

Denn am Ende geht es genau darum, was uns alle verbindet:

Ein Kind, das wieder aufblüht.
Ein Kind, das wieder lernt.
Ein Kind, das wieder Spaß hat – weil es wachsen darf.

Nur wenn Schule, Elternhaus und Kind gemeinsam an einem Strang ziehen, entsteht der Raum, in dem echtes Lernen möglich wird – lebendig, freudig und voller Entwicklungspotenzial.

Brzeska Malgorzata

Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.

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Hochbegabte und weit entwickelte Kinder werden im Schulalltag oft missverstanden – nicht aus mangelndem Engagement der Lehrkräfte, sondern weil das System ihnen wenig Wissen zu asynchronen Lernprofilen, Underachievement oder kognitiver Unterforderung vermittelt. Viele Kinder wirken unbeteiligt, obwohl sie in Wahrheit weit vorausdenken. Dadurch entstehen Fehldeutungen, die weder für das Kind noch für die Lehrkraft hilfreich sind.

Doch genau hier liegt eine große Chance:
Mit mehr Wissen über Hochbegabung, mehr Verständnis für individuelle Lernwege und mehr Mut zu echter Differenzierung können Kinder wieder aufblühen – und Lehrkräfte spürbar entlastet werden. Denn viele Methoden, die begabte Kinder brauchen, helfen allen Kindern: bessere kognitive Aktivierung, weniger Wiederholung, mehr Eigenverantwortung und flexiblere Lernwege.

Ich schule die Schulen

  • Darum lade ich Schulen herzlich ein,
    Fortbildungen, Team-Schulungen und Workshops anzufragen.

    Gemeinsam können wir in kurzer Zeit sehr viel bewegen – wenn die Schule Einblicke in die „begabte Welt“ erhält und die Sorge ablegt, dass Förderung nur „für die Elite“ sei. Individualisierung und kluge Differenzierung sind kein Luxus. Sie sind die Zukunft guter Schule – und ein Gewinn für jedes Kind.

Dr. Małgorzata Brzeska

Brzeska Malgorzata

Coaching und Mentoring mit Dr. Malgorzata Brzeska

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Warum Lehrer hochbegabte Kinder oft falsch einschätzen – und wie wir das ändern können? Wenn Stärke unsichtbar wird …

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Die Schule soll ein Ort des Lernens sein. Ein Ort der Entwicklung, der Neugier, der Möglichkeiten. Doch für viele Familien – insbesondere für Eltern hochbegabter und hochsensibler Kinder – wird Schule zu einer dauerhaften Belastungsprobe. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Das passiert, wenn Lehrer die Kinder falsch einschätzen, einordnen und die Unterstützung fehlt.

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Wenn Kreativität zur Last wird: Warum hochbegabte Kinder zwischen Ideenexplosion und Anpassungsdruck zerrieben werden.

Wenn Kreativität zur Last wird: Warum hochbegabte Kinder zwischen Ideenexplosion und Anpassungsdruck zerrieben werden.

Kreativität
Brzeska Malgorzata

Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.

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Wenn Kreativität zur Last wird: Warum hochbegabte Kinder zwischen Ideenexplosion und Anpassungsdruck zerrieben werden.

Ich freue mich sehr, meinen Blog mit diesem besonderen Beitrag zu eröffnen. Ursprünglich habe ich den Artikel auf Einladung von Dina Mazzotti, einer wunderbaren Kollegin, geschrieben – damals hatte ich selbst noch keinen Blog. Dankenswerterweise durfte er auf ihrer Webseite veröffentlicht werden, und die Zusammenarbeit hat mir viel bedeutet.

Jetzt, einige Zeit später, möchte ich diesem Beitrag einen besonderen Platz auf meiner eigenen Webseite geben – als kleines Dankeschön für damals und für die wertvolle fachliche Freundschaft, die entstanden ist.

Seit der ersten Veröffentlichung sind auch einige neue Gedanken hinzugekommen. Deshalb lade ich dich herzlich ein, meinen Beitrag über Kreativität zu lesen. Vielleicht erkennst du darin das Verhalten deines Kindes wieder – oder vielleicht überrascht dich, wie einzigartig es ist. In jedem Fall hoffe ich, dass der Artikel dich inspiriert, die Kreativität deines Kindes noch bewusster wahrzunehmen und zu verstehen.

Kreativität ist ein ganz eigenes Kapitel, sobald wir über Hochbegabung, Höchstbegabung oder Hochsensibilität sprechen. Viele denken dabei zuerst an Malen, Musik oder Schreiben. Doch Kreativität kann in jedem Bereich aufleuchten – im Denken, im Problemlösen, im Verbinden von Ideen.

Gerade bei diesen Kindern ist Kreativität jedoch kein einfaches Talent, sondern ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen inneren und äußeren Faktoren. Und genau diese besonderen Einflüsse erkläre ich in den folgenden Abschnitten:
Kreativität in der Begabtenwelt
Der innere Konflikt
Kreativität und Perfektionismus – ein rätselhaftes Duo
Kreativität in allen Bereichen des Lebens
Kreativität fordern – Beispiele
Kreativität herausfordern
Förderung und Forderung der Kreativität
Zusammenarbeit mit mir.

Kreativität in der Begabtenwelt

Um die Kreativität begabter Kinder zu fördern, ist es wichtig, zunächst die einzigartigen  Herausforderungen zu verstehen, mit denen sie konfrontiert sind. Diese Kinder denken oft  komplexer, hinterfragen mehr und sehen die Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven. Ihre  Kreativität zeigt sich nicht immer in klassischen Formen wie Malen oder Basteln; oft  offenbart sie sich in ihrem einzigartigen Problemlösungsansatz oder in der Fähigkeit,  Querverbindungen zwischen scheinbar unverbundenen Themen herzustellen.

Es gibt jedoch kein universelles Rezept, um Kreativität zu fördern – weder bei allen Kindern  noch speziell bei hochbegabten. Jedes Kind ist einzigartig, und was bei einem funktioniert,  kann bei einem anderen frustrierend oder ineffektiv sein. Hochbegabte Kinder haben oft sehr  unterschiedliche Bedürfnisse. Sie können sich sowohl langweilen als auch überfordert fühlen,  und ihre Kreativität kann entweder blühen oder stagnieren. Daher erfordert es Geduld und ein  sensibles Gespür, um diesen Funken in ihnen zum Leuchten bringt, ohne ihn zu ersticken.

Kreativität umfasst Begriffe wie Einfallsreichtum, Ideenreichtum, Innovationsfähigkeit,  Vorstellungsvermögen, Originalität, kreatives Denken und Schöpfungskraft. Ihre Gegensätze  sind Stagnation, Routine, Monotonie, Gedanken- und Lustlosigkeit, Einfallsarmut und  Ideenlosigkeit.

Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, wenn ich über Kreativität bei begabten  Kindern nachdenke, ist ein Widerspruch. Während man zunächst an klassische kreative  Aktivitäten wie Malen oder Basteln denkt, fordert das Schulsystem oft das genaue Gegenteil:  Anpassung und Konformität. Dabei bräuchten diese Kinder Räume, in denen ihre Kreativität  und ihr Wissensstand frei entfaltet und gefördert werden.

Um die Kreativität begabter Kinder zu fördern, ist es wichtig, zunächst die einzigartigen Herausforderungen zu verstehen, mit denen sie konfrontiert sind.

Der Innere Konflikt

Ein gegensätzliches Phänomen ist der innere Konflikt zwischen der natürlichen Neugier und  Kreativität der Kinder und dem äußeren Druck zur Anpassung an vorgegebene, oft starre  Strukturen. Während diese Kinder tief in ihrer kreativen Welt versinken, in der sie Dinge  hinterfragen und neue Verbindungen herstellen, werden sie gleichzeitig in der Schule oder im  sozialen Umfeld dazu gedrängt, sich an konventionelle Methoden zu halten.  

Dieser Anpassungsdruck kann ihre Kreativität dämpfen, besonders wenn sie in einem starren  Bildungssystem agieren müssen, das wenig Raum für individuelle Ansätze lässt. Statt ihre  kreativen Fähigkeiten auszuleben, lernen sie, sich zurückzuhalten, um nicht aufzufallen oder  als „anders“ wahrgenommen zu werden.

Kreativität und Perfektionismus – ein rätselhaftes Duo

Kreativität und Perfektionismus bilden ein faszinierendes, aber oft widersprüchliches Duo. Kreativität erfordert Offenheit, Mut und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und Fehler als Teil des Prozesses zu akzeptieren. Sie gedeiht, wenn man loslässt, experimentiert und die Möglichkeit des Scheiterns umarmt. Perfektionismus hingegen strebt nach makelloser Leistung, nach Fehlerlosigkeit und Kontrolle. Perfektionistische Menschen fürchten oft Fehler oder das Nicht-Erreichen hoher Standards, was die kreative Entfaltung blockieren kann. Viele begabte Kinder haben hohe Ansprüche an sich selbst, was dazu führen kann, dass sie kreative Projekte gar nicht erst beginnen, aus Angst, diese könnten nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Während ihre Kreativität freies Experimentieren verlangt, kann Perfektionismus sie hemmen, weil sie unvollkommene Ergebnisse vermeiden möchten.

Diese Gegensätze – zwischen angeborener Kreativität und äußeren Anpassungszwängen sowie zwischen freiem kreativen Ausdruck und perfektionistischen Tendenzen – sind zentrale Herausforderungen für begabte Kinder.

Es ist für viele Eltern unglaublich schwer, diesen inneren Konflikt mitzuerleben, wenn ihre Kinder – sei es durch äußere Einflüsse oder ihren eigenen Perfektionismus – beginnen, sich zurückzuziehen und auf der „Wartespur“ zu verharren. Dabei geht es nicht nur um die verlorene Zeit, sondern auch um das psychische Wohlbefinden des Kindes. Die ständige Unterforderung und das Gefühl, nicht verstanden zu werden, können langfristige Auswirkungen auf die emotionale Gesundheit haben. Eltern fühlen sich oft hilflos, da sie spüren, dass mehr auf dem Spiel steht als nur schulische Leistungen – es geht um das innere Gleichgewicht und das Selbstwertgefühl ihrer Kinder.

Der Schlüssel liegt darin, einen Balanceakt zu finden, bei dem beide Seiten harmonieren und sich gegenseitig befruchten, anstatt sich zu behindern.

Viele begabte Kinder haben hohe Ansprüche an sich selbst, was dazu führen kann, dass sie kreative Projekte gar nicht erst beginnen, aus Angst, diese könnten nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. 

Kreativität in allen Bereichen des Lebens

Kreativität beschränkt sich nicht nur auf kognitive, künstlerische, technische oder  unternehmerische Aktivitäten. Sie spielt auch im Alltag, in sozialen Interaktionen und  im emotionalen Umgang eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, dass wir als Eltern sensibel  für diese vielfältigen Ausdrucksformen sind und sie bewusst wahrnehmen. Denn  Kreativität zeigt sich oft in unerwarteten Momenten.

Kinder sind nicht nur im Denken, sondern auch in ihrem Verhalten ausgesprochen kreativ.  Eine Mutter erzählte mir kürzlich von einer Situation mit ihrem Sohn: Er wurde gebeten,  seine Arme zum Abtrocknen zu heben. Anstatt die Arme einfach zu strecken, stellte er sich grinsend auf die Zehenspitzen und rief: „Jetzt sind meine Arme höher!“ Dieser kleine  Moment zeigt, wie kreativ Kinder mit alltäglichen Anweisungen umgehen können.

Ähnliches habe ich bei meinem eigenen Kind während einer Physiotherapie erlebt. Die  Aufgabe bestand darin, einen Turm aus Blöcken so hoch wie möglich zu bauen. Statt wie  erwartet aufzustehen, um die obersten Blöcke zu erreichen, entschied mein Kind, den Turm  in der Mitte zu teilen und fügte dort die neuen Blöcke ein – so wuchs der Turm weiter, ohne  die klassische Methode zu verwenden. Und das bei einem Kind, das noch nicht einmal zwei  Jahre alt war! Solche Beispiele verdeutlichen, dass hochbegabte Kinder oft schon in sehr  jungen Jahren unkonventionelle Lösungswege finden und ihre Welt auf originelle und  kreative Weise gestalten.

Diese kleinen Geschichten erinnern uns daran, dass Kreativität nicht immer spektakulär oder aufwändig sein muss – sie steckt oft in den alltäglichen Handlungen unserer Kinder und  verdient besondere Beachtung.

Viele Methoden, die begabte Kinder wirklich unterstützen, helfen letztlich allen Kindern.

Kreativität fordern – Beispiele

Wenn man über Kreativität nachdenkt, denkt man oft zuerst an klassisch kreative Aktivitäten  wie Malen, Musizieren, Basteln oder später auch Konstruieren. Doch Kreativität steckt auch  in den alltäglichen Momenten – und genau hier möchte ich ansetzen. Als Eltern müssen wir  nicht immer große Projekte planen, um die Kreativität unserer Kinder zu fördern. Oft sind es

die kleinen, spielerischen Ideen, die im Alltag für Freude sorgen und das kreative Potenzial  entfalten.

Hier ein paar einfache Möglichkeiten, Kreativität ganz leicht in den Alltag zu integrieren:

1. Reime erfinden: Mit deinem Kind Reime bauen – dabei könnt ihr echte Wörter  verwenden oder mit kleinen Kindern Lautmalerei ausprobieren, zum Beispiel mit  „bam bam“, „tam tam“, „ram ram“ „sam sam“. Auch wenn es erst komisch klingt,  entstehen mit solchen Lauten oft lustige und kreative Momente, die viel Spaß  machen.

2. Gemeinsam Geschichten erzählen: Jedes Familienmitglied sagt abwechselnd einen  Satz, und ihr schaut, wohin euch die Geschichte führt. So entstehen oft die  unerwartetsten und lustigsten Erzählungen.

3. Spiele im Auto: Das klassische „Ich sehe was, was du nicht siehst“ kann zu „Ich  denke was, was du nicht ahnst“ umgewandelt werden. Hierbei können die anderen  Mitspieler nicht nur sichtbare Dinge erraten, sondern auch Gedanken zu Büchertiteln,  Gefühlen oder Charaktereigenschaften. Die Spieler stellen Fragen, die mit „ja“ oder  „nein“ beantwortet werden.

4. Kreativität in der Küche: Lasst eure Kinder in der Küche experimentieren, neue  Geschmacksrichtungen entdecken oder zum Beispiel ein kreatives Brot oder einen  fantasievollen Obstteller nach ihren Vorstellungen gestalten – natürlich unter eurer  Aufsicht.

5. Mit Kleidung experimentieren: Lasst euer Kind verrückte Kombinationen  ausprobieren und sich lustig oder fantasievoll verkleiden.

6. Rollenspiele mit verstellten Stimmen: Spielt gemeinsam Rollenspiele und passt eure  Stimmen den Charakteren an, die ihr verkörpert.

7. Fantasiespaziergänge: Während eines Spaziergangs könnt ihr euch vorstellen, in  einer Fantasiewelt zu sein – vielleicht im tiefen Dschungel oder auf einem fremden  Planeten. Lasst euer Kind entscheiden, welche Abenteuer ihr dabei erlebt.

8. Kindern Raum für ihr Spiel geben: Lasst euch von eurem Kind zum Spielen  einladen und spielt nach seinen Vorstellungen mit.

Dies sind nur einige Beispiele, wie man ganz einfach Kreativität in den Alltag integrieren  kann. Sobald ihr damit beginnt, werdet ihr sicher viele weitere kreative Ideen entdecken, die  euren Alltag bereichern und den Kindern ermöglichen, ihre Fantasie auszuleben.

Die Förderung und Forderung der Kreativität bei begabten Kindern besondere Aufmerksamkeit verdient, da sie oft deutlich stärker unter Anpassungsdruck leiden

Kreativität herausfordern

Begabte Kinder benötigen nicht nur Unterstützung, sondern auch gezielte  Herausforderungen, um ihr kreatives Potenzial vollständig zu entfalten. Während  „Fördern“ bedeutet, ihre kreative Entwicklung zu unterstützen und ein Umfeld zu  schaffen, in dem sie sich entfalten können, geht es beim „Fordern“ darum, ihre  Fähigkeiten aktiv herauszufordern, um ihr kreatives Denken weiter zu stärken.

Gerade für begabte Kinder, die in der Schule oft unter Langeweile oder Anpassungsdruck  leiden, ist es besonders wichtig, dass sowohl Förderung als auch Forderung gezielt und  differenziert angegangen werden. Hier sind einige Ansätze, die helfen können, die Kreativität  von begabten Kindern zu fördern und zu fordern:

1. Individuelle Interessen unterstützen: Ermutige Kinder, ihren eigenen Interessen und Leidenschaften nachzugehen. Dies  bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Kreativität in einem Bereich auszuleben, der sie  wirklich begeistert. Projekte außerhalb des Schulalltags, wie künstlerische,  wissenschaftliche oder handwerkliche Aktivitäten, bieten eine wertvolle Ergänzung  und fördern ihre kreative Ausdruckskraft.

2. Raum für freies Denken schaffen: Begabte Kinder sollten die Gelegenheit haben, außerhalb der starren Strukturen des  Schulalltags frei zu denken und zu experimentieren. Offene Aufgabenstellungen, bei  denen es keine „richtigen“ Antworten gibt, fördern das divergente Denken und  ermutigen sie, alternative Lösungswege zu entwickeln.

3. Mentoren und Vorbilder: Die Zusammenarbeit mit Mentoren, die das Potenzial des Kindes erkennen und  gezielt fördern, ist von unschätzbarem Wert. Mentoren helfen dabei, kreative Ansätze zu entwickeln, die nicht durch schulische Normen und Erwartungen eingeschränkt  sind. Vorbilder aus unterschiedlichen kreativen Bereichen (Kunst, Wissenschaft,  Literatur) können zusätzlich motivieren und inspirieren.

4. Alternative Bildungsangebote nutzen: Wenn der reguläre Schulunterricht die kreative Entfaltung behindert, kann es hilfreich  sein, alternative Bildungsangebote in Betracht zu ziehen. Spezielle Kurse,  Sommerakademien oder außerschulische Programme, die auf die Bedürfnisse  begabter Kinder abgestimmt sind, bieten oft mehr Freiheit und Herausforderungen,  um ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln.

5. Freiraum für Langeweile schaffen: Auch wenn Langeweile oft negativ wahrgenommen wird, kann sie ein wichtiger  Katalysator für Kreativität sein. Gib den Kindern die Möglichkeit, sich gelegentlich  zu langweilen, und ermutige sie, kreative Wege zu finden, um diese Zeit zu füllen.  Dies fördert Selbstständigkeit und Problemlösungsfähigkeiten.

6. Anpassungsdruck hinterfragen 

Viele begabte Kinder fühlen sich gezwungen, sich anzupassen, um nicht aufzufallen.  Es ist wichtig, ihnen zu vermitteln, dass Anderssein und Kreativität wertvoll sind.  Durch Gespräche über Individualität und die Bedeutung eigener Ziele können sie  darin bestärkt werden, sich selbst treu zu bleiben und ihre kreativen Potenziale ohne  Anpassungsdruck zu leben.

7. Differenzierte Lernumgebungen schaffen 

Im schulischen Kontext ist es entscheidend, dass Lehrkräfte geschult werden, um  begabte Kinder differenziert zu fördern und herauszufordern. Kreative Aufgaben, die  über das reguläre Curriculum hinausgehen, wie anspruchsvolle Projekte, regen das  kreative Denken an und beugen Langeweile vor. Konzepte wie „Design Thinking“  oder interdisziplinäre Projekte können ebenfalls die Kreativität fördern.

8. Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme fördern 

Kreativität erfordert oft ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Indem man den Kindern  mehr Verantwortung für eigene Lernprojekte überträgt, stärkt man nicht nur ihre  Kreativität, sondern auch ihr Selbstbewusstsein. Sie können eigene Forschungsfragen  entwickeln, die sie interessieren, und diese in einem kreativen Prozess eigenständig  bearbeiten.

Förderung und Forderung der Kreativität – Zusammenfassung

Abschließend lässt sich sagen, dass die Förderung und Forderung der Kreativität bei begabten Kindern besondere Aufmerksamkeit verdient, da sie oft deutlich stärker unter Anpassungsdruck leiden, was die Situation besonders schwierig macht. Gleichzeitig ist  es faszinierend zu sehen, dass die Methoden, die für begabte Kinder hilfreich sind,  auch anderen Kindern zugutekommen können – so profitieren letztlich alle. Passend  dazu ein Zitat von Albert Einstein: „Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.“  Kreativität bietet Kindern die Möglichkeit, spielerisch ihre Potenziale zu entfalten und  neue Wege zu beschreiten. Also vor allem: „Habt Spaß!“

Brzeska Malgorzata

Hallo, ich bin Dr. Małgorzata Brzeska.

Auf meinem Blog schreibe ich über Hochbegabung, Höchstbegabung und Hochsensibilität – sowie über Wertschätzung, positive Entwicklungen im Schulsystem und neue Wege für Kinder. Wege, die wirklich zu ihnen passen.

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Damit unterstützt du meine Arbeit und hilfst mir, weiterhin Inhalte rund um Hochbegabung zu schreiben.
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Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dein Kind mehr braucht – mehr Verständnis, mehr Tiefe, mehr Raum für Kreativität – dann bist du hier genau richtig.
Und vielleicht geht es nicht nur deinem Kind so, sondern auch dir.

In meinem 1:1 Coaching und Mentoring begleite ich Eltern hochbegabter, hochsensibler und intensiver Kinder dabei, Klarheit zu gewinnen, Herausforderungen zu verstehen und wirksame Lösungen zu entwickeln, die wirklich zu ihnen passen.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Wenn du spürst, dass jetzt der richtige Moment ist, einen Schritt weiterzugehen, dann lade ich dich herzlich ein zu einem persönlichen 1:1 Coaching oder Mentoring mit mir.
Für dich. Für dein Kind. Für eure gemeinsame Zukunft.

Was du durch eine Zusammenarbeit mit mir gewinnst

  • Klarheit statt Zweifel: Du verstehst endlich, warum dein Kind so reagiert – und was es wirklich braucht.

  • Sicherheit im Handeln: Du lernst, wie du in Schule, Familie und Alltag souverän Entscheidungen triffst.

  • Mehr Leichtigkeit: Du erlebst, wie sich Konflikte entspannen, wenn du die Dynamiken dahinter erkennst.

  • Stärkung eurer Beziehung: Du gewinnst neue Wege, dein Kind auf Augenhöhe zu begleiten.

  • Individuelle Strategien: Keine Standardtipps – alles ist passgenau auf dein Kind und eure Situation ausgerichtet.

  • Wachstum für dich selbst: Du entwickelst dich als Elternteil weiter und gehst gestärkt aus diesem Prozess hervor.

Brzeska Malgorzata

Coaching und Mentoring mit Dr. Malgorzata Brzeska

Wenn Kreativität spielen darf, entsteht Wachstum. Wenn sie sich anpassen muss, verstummt sie. Unsere Kinder verdienen Räume, in denen ihr Denken frei sein darf.

Kreativität und Anpassungsdruck sind Gegensätze:
Wo Kinder sich verbiegen müssen, verlieren wir ihre größten Ideen.
Wo sie spielen dürfen, entsteht Zukunft.

Dr. Małgorzata Brzeska

Viele Methoden, die begabte Kinder wirklich unterstützen, helfen letztlich allen Kindern. Deshalb kann man nicht behaupten, dass es sich bei Hochbegabung um ein Elitethema oder ein Luxusproblem handelt.

Die Realität ist: Begabte Kinder leiden oft so stark unter Unterforderung, dass andere Kinder schneller vorankommen – während ihr eigenes Potenzial ungenutzt bleibt. Dadurch verlieren wir als Gesellschaft genau jene besonderen Denker, die so viel bewegen könnten.

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